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Schön, Eduard Nils Friedrich

2 Byte hinzugefügt, 17:47, 26. Mai 2016
1901 Abitur Knabenschule St. Jürgen Flensburg; Stud. Neuere Sprachen Marburg (Eduard Wechßler), Berlin (Adolf Tobler), Kiel (Gustav Körting); 1905 Prom. (Ferdinand Holthausen) Kiel; 1907-41 Lehrer Realschule a. d. Bismarckstraße zu Hamburg; zuletzt Stellv. Schulleiter.
Die Bildung des Adjektivs im Altenglischen, Kiel 1905 (Diss.); Sinn u. Form einer Kulturkunde im französischen Unterricht der höheren Schulen, Leipzig 1925; (gem. m. Walter Froehlich), Französische Kultur im Spiegel der Literatur, Leipzig-Berlin 1926; Vom Recht der Kulturkunde, Leipzig 1926; Bildungsaufgaben des französischen Unterrichts, Leipzig-Berlin1931Berlin 1931. [Verf. v. Schulbüchern für den Französischunterricht; Hrsg. von französischen Textausgaben].
<blockquote>„Unter den Romanisten schenkten vorwiegend Eduard Schön und Eduard Wechssler ihre Aufmerksamkeit der ,Strukturerforschung‘ des Franzosen und der franösischen französischen Sprache. 1925 erschien ein Aufsatz von Schön, einem der führenden Methodiker des Französischunterrichts, mit dem Titel ,Probleme der Französischen Kulturkunde in der Höheren Schule‘. Schön liefert darin ene ausführliche Definition der Kulturkunde und ihrer Aufgabe im Fremdsprachenunterricht: ,Fremdsprachliche Kulturkunde ist das Ziel einer Unterrichtsweise, welche die in Wertrichtungen sich offenbarenden Strukturmerkmale einer einzelnen Persönlichkeit wie eines Volksganzen zu dem Zweck zu erkennen strebt, die eigene Wesensart tiefer zu erfassen und entschiedener zu wollen‘.
Die ,Struktur der fremden Volksseele‘ wird einzig zu dem Zweck studiert, ,damit sie Folie werde, auf der sich deutsche Eigenart um so besser abhebe‘. […]
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