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Aus Romanistenlexikon
Version vom 13. März 2017, 12:21 Uhr von Nonnenmacher (Diskussion | Beiträge)

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Hier entsteht ab dem Jahr 2016 das Romanistenlexikon: Verzeichnis der im deutschen Sprachraum tätig gewesenen oder aus dem deutschen Sprachraum stammenden Romanistinnen und Romanisten von Frank-Rutger Hausmann (Freiburg), herausgegeben von Kai Nonnenmacher unter Mitarbeit von Alexander Kalkhoff und Dominik Bohmann (Regensburg) und in enger Kooperation mit dem Augsburger Romanistenarchiv (Werner Lengger). Online stehen gegenwärtig 733 Einträge zu Leben und Arbeit der Forscher/innen.

Forscherbiographien

Diese Kategorie verzeichnet alle biobibliographischen Einträge zu Forscherbiographien von Romanistinnen und Romanisten. Die Geschlechterdifferenzierung erfolgt durch Zuordnung der Kategorien Mann bzw. Frau.

Neueste Einträge

Wissenschaft

Übersicht der vertretenen Teilfächer und Forschungsbereiche im Romanistenlexikon

Struktur der Einträge

  1. aoVorname, Name, Geburts- u. Todesdatum; Name der Eltern
  2. Fachliche Spezifikation
  3. Vita; inclusive Dr. h. c.
  4. Ehrungen
  5. Mitgliedschaften
  6. Herausgeberschaften
  7. Selbstzeugnisse
  8. Festschrift(en)
  9. Bibliographie der wichtigsten Monographien (Werke)
  10. Würdigung
  11. Literatur

Romanistenlexikon im Entstehen

Frank-Rutger Hausmann hat sich bereit erklärt, auf den Seiten der Romanischen Studien aus seiner jahrzehntelangen Arbeit über die Fachgeschichte ein Romanistenlexikon zu erstellen, mit schätzungsweise 730 Einträgen. Während es für die Germanistik und die Anglistik vergleichbare Forscherdatensammlungen gibt, ist ein Romanistenlexikon seit Jahren beklagtes Forschungsdesiderat geblieben.

Frank-Rutger Hausmann, der bis zu seiner Entpflichtung Professor für Romanische Philologie an der Universität Freiburg war, hat die Geschichte der Romanistik und der Philologien als Forschungsfeld in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, mit rechercheintensiven Forschungen in den Archiven und mit viel beachteten Publikationen dazu.

Frank-Rutger Hausmann

Die Publikation ist parallel geplant als printähnliches digitales Dokument und als Datenbank, die somit nachhaltig konsultiert, aktualisiert und erweitert werden kann. Das Romanistenlexikon kann kostenfrei in Open Access gelesen werden.

Während Prof. Dr. Frank-Rutger Hausmann für den Inhalt verantwortlich zeichnet, übernimmt Priv.Doz. Dr. Kai Nonnenmacher mit der Redaktion der Romanischen Studien die technische Verantwortung für die digitale Publikation und redaktionelle Vernetzung der Daten, unter Mitarbeit von Dominik Bohmann und für die Sprachwissenschaften außerdem Dr. Alexander Kalkhoff.

Die Arbeit entsteht zudem in Kooperation mit dem Universitätsarchiv der Universität Augsburg, wo mit Unterstützung des Archivleiters Dr. Werner Lengger in den letzten Jahren sukzessive Vorlässe und Nachlässe deutscher Romanisten in einem Romanistenarchiv ihren Platz gefunden haben.

Auswahlbibliographie Frank-Rutger Hausmann

„Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“

zur Fachgeschichte der Romanistik und der Philologien

  • Ernst Robert Curtius, Freundesbriefe 1922–1955, hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2015).
  • Ernst Robert Curtius, Briefe aus einem halben Jahrhundert. Eine Auswahl, hrsg. u. komm. von Frank-Rutger Hausmann, Saecvla spiritalia 49 (Baden-Baden: Valentin Koerner, 2015).
  • Die Deutsche Dante-Gesellschaft im geteilten Deutschland (Stuttgart: Hauswedell, 2012).
  • Die Geisteswissenschaften im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2011).
  • Das Fach Mittellateinische Philologie an deutschen Universitäten von 1930 bis 1950 (Stuttgart, Hiersemann, 2010).
  • „Deutsche Geisteswissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg: die „Aktion Ritterbusch“ (1940–1945), 3. Ausgabe (Heidelberg: Synchron Verlag der Autoren, 2007).
  • Hans Bender (1907-1991) und das „Institut für Psychologie und Klinische Psychologie“ an der Reichsuniversität Straßburg 1941-1944, Würzburg: Ergon, 2006
  • „Dichte, Dichter, tage nicht!“ Die Europäische Schriftsteller-Vereinigung in Weimar 1941–1948 (Frankfurt am Main: Klostermann, 2004).
  • Anglistik und Amerikanistik im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2003).
  • „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001). 2. Aufl.
  • „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001).
  • „Vom Strudel der Ereignisse verschlungen“: deutsche Romanistik im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2000, 2. Aufl. 2008).
  • „Deutsche Geisteswissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg: die „Aktion Ritterbusch“ (1940–1945) (Dresden: Dresden University Press, 1998).
  • "Aus dem Reich der seelischen Hungersnot". Briefe und Dokumente zur Fachge­schichte der Romanistik im Dritten Reich (Würzburg: Königshausen und Neumann, 1993).